Marktratssitzung vom 9.12.2014

Kanalgebühren akzeptabel

Gemeinderat glänzte in der letzten Sitzung des Jahres mit großer Harmonie

(sei) Die letzte Sitzung vor den Weihnachtsfeiertagen ging am Dienstag zügig über die Bühne. Sie fand im Gasthaus „Kellerhaus“ statt, weil es danach das traditionelle Weihnachtsessen zu vertilgen galt. Deshalb begrüßte Sitzungsleiter Stephan Oetzinger auch etwas mehr Zuhörer als sonst, eben die Gäste des dortigen Stammtisches. Einziger Tagesordnungspunkt waren die Kanalgebühren, sie wurden nach einer umfangreichen Berechnung von Kämmerer Rudi Jankowski auf 1,74 Euro je Kubikmeter festgelegt. Bisher zahlten die Abnehmer 1,60 Euro.

Marktratssitzung vom 18.11.2014

Höhere Grund- und Gewerbesteuer

Mantel hofft auf Mehreinnahmen von über 60 000 Euro

(sei) Werden Grund- und Gewerbesteuer erhöht? Darüber diskutierte der Marktrat. Die SPD mit Dr. Manfred Klier an der Spitze sprach sich gegen eine Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt aus. Günstige Steuersätze ziehen Kliers Meinung nach junge Familien nach Mantel.

Marktratssitzung vom 13.10.2014

Horror für Straßenbauer

Planer des Staatlichen Bauamts machen keine Hoffnung auf baldige Umgehung

(sei) Auch wenn eine Studie klar eine Südumgehung favorisiert, der Weg bis dahin ist noch steinig, machten Fachleute des Staatlichen Bauamts im Marktrat klar. „Dieser Bauabschnitt ist für einen Planer ein Alptraum.“ Matthias Kreuz und Johann Baumer erläuterten den Zwischenbericht: „Wir müssen noch einen Wust von Hindernissen überwinden.“ Die geplante Trasse durchschneidet die Haidenaabauen samt FFH-Schutzgebiet, Vogelschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet und Wasserschutzgebiet.

„Wir müssen nachweisen, dass es keine Alternativen gibt“, betonten die Straßenbauer. Ihr Argument: Andere Trassen bringen den Verkehr nicht aus dem Ort. Seit Ende 2007 erfassen die Experten Flora und Fauna. Dazu kommen etliche Gesetzesänderungen.

Marktratssitzung vom 25.09.2014

Betreuung lieb und teuer

Die Marktgemeinde steht für 85 050 Euro Betriebskostendefizit des Kinderhauses gerade. Doch auch den Eltern geht es an den Geldbeutel.

(sei) Der Marktrat stimmte dem Haushaltsplan der katholischen Kirchenstiftung für das Kinderhaus St. Elisabeth für 2014/15 einstimmig zu. Daniela Fuhrmann (SPD) hätte sich einen Vergleich zum Vorjahr gewünscht. Dies war aber nicht möglich, da das Kinderhaus in der jetzigen Form erst ein Jahr in Betrieb ist. Kirchenpfleger Wolfhard Erling erklärte dazu, dass in diesem Jahr die Elternbeiträge erhöht wurden. Im nächsten Jahr sei es gleich wieder so weit, aber im Vergleich zur Stadt Weiden sei Mantel noch extrem günstig. Im Kinderhaus sind 26 Fach- und Hilfskräfte angestellt, darunter zehn Erzieherinnen und zehn Kinderpflegerinnen. Der Rest setzt sich aus Praktikanten, Raumpflegerinnen, Haushaltshilfe und Hausmeister zusammen.

Und noch ein Nachwuchsthema: Die Junge Union hatte beantragt, den Windelsack für Neugeborene von bisher 12 auf 24 Monate zu verlängern. Franz Sperl (FWG) fragte, wie dies bei Familien mit Babys gehandhabt werde, die nach Mantel ziehen. Sie erhalten den Windelsack ebenfalls auf Antrag.

Marktratssitzung vom 22.07.2014

Mit "weiträumiger Trassenführung"

Manteler Markträte hören aktuelle Pläne zur geplanten Ortsumgehung - Lärmbelastung geringhalten

(sei) In der letzten Sitzung des Marktgemeinderats vor der Sommerpause informierte Matthias Kreuz vom Staatlichen Bauamt Amberg- Sulzbach über die geplante Ortsumgehung. Denkbar sei nur eine südliche Trasse. Die bevorzugte Variante laufe östlich des Industriegebiets an der Freihunger Straße entlang der Sportplätze des VfB bis zu einem Kreisverkehr östlich des Betonwerks Gollwitzer.